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Transformation und politische Linke

Buchvorstellung und Diskussion mit Dieter Segert

27. August 2019, 19:30-21:30 h

Der andere Buchladen, Weyertal 36, Köln-Sülz

Trotz multipler Krisen ist die politische Linke fast überall geschwächt. Dagegen sind die Konservativen im Aufwind und rechte Populisten sind dabei, den Kapitalismus in ihrem Sinne umzubauen. Ist es möglich, in einer solchen Zeit grundlegender Umbrüche aus den eigenen Lebenserfahrungen, die ja Vergangenes spiegeln, zu lernen für Entscheidungen, die zukünftig anstehen? Wie kann in dieser Situation umgesteuert werden, und was lässt sich aus der ostdeutschen Transformation dafür lernen?

Der Autor analysiert ostdeutsche und osteuropäische Umbrüche. Er entwickelt auf der Grundlage seiner Lebenserfahrungen und seiner wissenschaftlichen Arbeit sowie in Reaktion auf aktuelle Debatten Ideen für einen Weg in eine solidarische Gesellschaft und partizipatorische Demokratie. Seine Schlussfolgerung: Die politische Linke sollte sich wieder auf die Kraft sozialer Utopien besinnen.

Dieter Segert war Professor für Politikwissenschaft an vier Universitäten und in zwei Gesellschaftssystemen (Humboldt-Universität Berlin vor und nach 1989, Prag, Wien), seine politische Heimat ist eine solidarische und demokratische Linke.

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Thomas Kuczynski Sozialismus in der DDR: -Woran ist er gescheitert?

 Zur DDR-Wirtschaftsgeschichte

24. September 2019, 19:30-21:30 h,

Alte Feuerwache, Großer Clubraum,

Wer heute für Sozialismus eintritt, muss sich der Frage nach dem Scheitern des Realsozialismus in der DDR stellen. Dabei geht es nicht nur um Demokratie und Menschrechte, sondern auch darum, wie eine sozialistische Wirtschaft funktionieren kann: War das Staatseigentum  der richtige Weg oder gibt es dazu Alternativen? Warum war die sozialistische Planwirtschaft der Steuerung durch Markt und Profitmaximierung unterlegen? Vor welchen Schwierigkeiten stand die DDR-Wirtschaft und welche Lösungsstrategien wurden gesucht?

Thomas Kuczynski war prominenter Wirtschaftshistoriker in der DDR, er ist profunder Marx-Kenner, auf den Schultern von Marx, aber er will sich nicht als Marx-Adept verstanden wissen – und er war und ist ein kritischer Begleiter des „Realsozialismus“.