Friederike Habermann: Ecommony – Gutes Leben ohne Tauschwirtschaft

Dienstag, 16. Mai 2017, 19:30 h

Salon Freiraum Galerie, Gottesweg 116a, 50939 Köln

Die Logik von Tauschwirtschaft scheint an ihr Ende zu kommen, das Gesetz des Wachstums funktioniert nicht mehr. Die Commons-Bewegung sucht nach einer Alternative

Die neoliberal-kapitalistische Grundordnung ist an ihr Ende gekommen. Immer mehr Menschen begreifen dies, und fürchten um die Zukunft. Doch die Antworten linker Parteien scheinen in der Logik der kapitalistischen, auf Tausch, Wachstum und Profit basierenden Wirtschaft verhaftet zu sein.

Die Commons-Bewegung will demgegenüber eine Realutopie eines anderen, solidarischen, nachhaltigen Wirtschaftens und Zusammenlebens entgegensetzen.

Es gibt sie schon – Modelle des Wirtschaftens nach Fähigkeiten und Bedürfnissen – jenseits der Tauschlogik. Welche Ansatzpunkte gibt es dafür im eigenen Alltag, und welche gesellschaftspolitischen Maßnahmen?

Friederike Habermann hat diese Realutpie unter anderem in ihrem Buch „Ecommony“ dargestellt. Die Bewegung „MOVE“ will diese Ansätze zusammenbringen.

Dr. Friederike Habermann ist Volkswirtin und Historikerin. Sie schreibt, lehrt und forscht als freie Wissenschaftlerin.

Sippenhaft in Bad Sachsa

Etwas „off the records“ poste ich meinen Artikel über die Sippenhaft im Borntal in Bad Sachsa, in einem Kinderheim, in dem ich – nach dieser Zeit – geboren bin, weil mein Vater dort nach dem Krieg Verwalter war. Er erschien letzte Woche im Kölner Stadtanzeiger. Dazu hatte ich im letzten Jahr auch ein Feature im Deutschlandfunk, den Link zum Manuskript findet ihr hier, und hier den Stadtanzeiger-Artikel

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