Russland 1917 – Bolschewiki, Bauern und die proletarische Revolution. mit Alfred Schröder

    • 21. November 2017, 19:30 h
      Galerie Freiraum, Gottesweg 116 a, Köln-Sülz

Von Februar bis Oktober 1917 spielte sich in Russland ein revolutionärer Prozess ab, dessen Folgen das »kurze« 20.Jahrhundert beherrschten. An die Umwälzungen in Russland waren Hoffnungen und Utopien sowie Ängste vor einer Verbreitung der kommunistischen Weltrevolution gleichermaßen geknüpft.  Die erste erfolgreiche sozialistische Revolution fand ausgerechnet in einem autokratischen Staat mit bäuerlichen Milieus statt. Wie wirkte sich das auf die weiteren Umwälzungen im 20. Jahrhundert aus?

Alfred Schröder hat zusammen mit Heiner Karuscheit das Buch „Das Revolutionsjahr 1917 – Bolschewiki, Bauern und die proletarische Revolution“ geschrieben. Darin arbeitet er die Eigenarten der russischen Gesellschaft und des Revolutionsverlaufs 1917 heraus und versucht eine wissenschaftliche und politische Neubewertung.

Ulrike Herrmann: Das Versagen der Ökonomen

Ulrike Herrmann: Das Versagen der Ökonomen

09.05.2017, 18:30-21:00

Universität zu Köln Hörsaal A2, Hörsaalgebäude

Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen – aber die Ökonomen können sie nicht beantworten. Ihre theoretischen Modelle haben mit dem realen Kapitalismus meist nichts zu tun. Leider kosten die Irrtümer der Ökonomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, wie die Wirtschaft tatsächlich funktioniert, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes.

Ulrike Herrmann, die taz-Wirtschaftskorrespondentin, stellt ihr neues Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie – oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können“ vor