„Rückkehr nach Reims“ (Didier Eribon)

  1. Februar 2017, 19:30 h

Salon Freiraum, Gottesweg 116a, 50939 Köln

Offene Diskussion. Einführung und Moderation Wilfried Görgen.

Mit seinem Buch Rückkehr nach Reims hat Didier Eribon viel Aufmerksamkeit im Feuilleton und in der linken Szenerie erfahren. In einer gelungenen Mischung aus persönlicher Erzählung und soziologischer Analyse versucht er Antworten zu geben auf sozialkulturelle und politische Veränderungen in Bevölkerungsgruppen die gemeinhin als „Arbeiterklasse“ bezeichnet werden. Das Buch regt sowohl zur Reflexion der eigenen Sichtweise der „Arbeiterklasse“ als auch der verbreiteten Zuschreibung, diese sei ein „revolutionäres Subjekt“, an. Eribon entfaltet in seinem Buch zudem einen Erklärungszusammenhang der Wendung des „kommunistisch-sozialistischen“ Milieus in Frankreich hin zum Rechtspopulismus des Front National. In der Veranstaltung wollen wir die beschreibenden Aussagen des Buchs diskutieren und erste Schlussfolgerungen für die politisch-gesellschaftliche Zukunft versuchen zu formulieren. Dabei wollen wir – auf der Spur der Methodik des Autors – sowohl über die subjektiven Erfahrungen und Bilder als auch über die analytischen Aussagen sprechen. Wir gehen davon aus, dass das Buch in seinen Grundthesen bekannt ist.

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